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Triptonus: Terra (Review)
| Artist: | Triptonus |
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| Album: | Terra |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Instrumental Psychedelic- und Heavy-Rock |
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| Label: | Noisolution | |
| Spieldauer: | 45:05 | |
| Erschienen: | 10.10.2025 | |
| Website: | [Link] |
Das Wiener Heavy-Psychedelic-Kollektiv TRIPTONUS liefert mit „Terra“ ein mitreißendes (fast) Instrumentalalbum an, das schwere Gitarrenriffs mit Bongos, Djembe und Schneckentrompete verbindet.
Weltmusik meets Heavy Rock?
Sicherlich auch.
Aber eben nicht nur.
Instrumente wie eine Wavedrum oder ein Didgeridoo bringen einen freigeistigen Charakter mit in die Musik ein, die dadurch, immer wieder zu einer Art meditativ-ausuferndem Trip gerät. Mit marginalen Stoner- bzw. Doom-Metal-Zusätzen in Sachen Riffing und Tempo graben Stücke wie „Nüwa“ in etwas mehr als zwölf Minuten den beschriebenen Genre-Garten um, ohne gänzlich auf psychedelische Spielereien zu verzichten.
Da wird dann auch mal das Tempo angezogen, ehe sich „Terra“ verhalten und bedacht zeigt. Meditatives Trommeln trifft auf entspannte Gitarrensoli, bevor sich im letzten Drittel eine Art Wiener-Walzer-Rhythmus Bahn bricht, auf dem die Gitarren umhertänzeln. Ganz ohne Dröhn-Riffberg geht es aber doch nicht und so endet das Stück in einem krachenden Crescendo, das die Masse der titelgebenden Erde in schwere Sounds verpackt.
„Stroke Trigger“ bringt zum Schluss ein wenig mehr Offenheit und lockeres Feeling mit. Nicht nur, dass zum Einstieg erneut ein Wiener Walzer-Rhythmus verwurstet wird, auch die Percussions klingen stärker nach Weltmusik, während sich die Synthies in Space-affinen Sounds ergehen und damit den perfekten Nährboden für Didgeridoo, Violine und Co. bereiten.
Das Stück häutet sich mehrmals, schafft nach jedem Anstieg Platz für kurze Ruhepausen, ehe sich das Dröhnen erneut aufschichtet und dem Hörer, u.a. dank Tribal-Drums vermehrt Urwüchsigkeit und verworrene Bilder von gigantischen Naturszenerien präsentiert.
FAZIT: TRIPTONUS schaffen es die Erdthematik von „Terra“ in interessante Instrumentalmusik zu verpacken, ohne allzu viele Längen zu präsentieren. Der trockene Sound unterstreicht das Feeling, hier eine Art Lobgesang (ohne Gesang) auf die Pracht und die Macht der Natur serviert zu bekommen. Dazu passt auch der marginal psychedelische Anstrich, welcher der riffgewaltigen Musik innewohnt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Sultana
- Discordia
- Nüwa
- Terra
- Stroke Trigger
- Bass - Iustin Runceanu, Jack Jindra
- Gesang - Clemens Hackmack, Lorenz Mayer
- Gitarre - Clemens Hackmack, Fabian Kummer
- Keys - Lukas Plautz
- Schlagzeug - Ivo Matos
- Sonstige - Max Mayer (Djembe, Didgeridoo), Sebastian Fiedler (Darbuka), Atreju Fiedler (Bongos, Darbuka), Gustav Holberg (Conch/Schneckentrompete), Roxanne Szankovich (Violine)
- Terra (2025) - 11/15 Punkten
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