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Kingsphere: Inertia (Review)
| Artist: | Kingsphere |
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| Album: | Inertia |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Modern Metal, Metalcore |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 50:29 | |
| Erschienen: | 13.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
KINGSPHERE covern am Ende von „Inertia“ nicht grundlos TRIVIUMs „The Heart From Your Hate“, wenngleich diese Polen mit ihren eigenen Songs zuweilen wesentlich sanfter ans Werk gehen. Das Grundgerüst der Musik ist dabei Modern Metal, bzw. Metalcore, der z.B. auch Einflüsse von ERRA bis SPIRITBOX in sich vereint.
Der ein- oder andere progressive Schlenker findet sich also schon in der Musik, die aber (vor allem dank des melodischen Klargesangs) nicht selten auch sehr poppig klingt. Zwar darf es Stücken wie „Diabolic Nest“ auch mal herber knüppeln, aber auf jeden Kraftausbruch folgt ein eingängiger Refrain oder eine klar gesungenen Bridge, wodurch die eine oder andere Kante des Sounds zügig wieder abgeschliffen wird.
Zwar gefällt das Songwriting auch mal durch Kontraste, wie tief gestimmte Breakdown-Gitarren, die auf sanften Klargesang und eingängige Synthesizer treffen (z.B. in „The Cursed Epitaph“), aber unterm Strich wirken auch solche Momente nicht wirklich unvorhersehbar und der große Aha-Moment bleibt leider noch aus. Nichtsdestotrotz ist „Inertia“ ein sehr gut produziertes Stück modernen Metals zwischen Metalcore und Melodic Death Metal.
FAZIT: KINGSPHEREs „Inertia“ bedient sich der bekannten Schnittstelle zwischen Metalcore, Modern Metal und Melodic Death Metal, wobei der ein- oder andere vertrackte Schlenker im Songwriting für Spannung sorgt. Davon abgesehen klingen die Zutaten zum Sound der Polen zwar bekannt und oft gehört, was aber nicht bedeutet, dass „Inertia“ nicht wenigstens ein kurzweiliges Hörvergnügen bietet.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Archetype
- In The Name Of Your Defeat
- Rage-Revenge
- Illusionist
- Diabolic Nest
- Bloodeyed
- Hollowsphere
- Psychosis
- Negation
- Parasite
- A Nightmare's Home
- The Cursed Epitaph
- The Heart From Your Hate (Trivium Cover)
- Bass - Pawel Kawalec
- Gesang - Piotr Miliczek
- Gitarre - Marek Kula, Kamil Sikorski
- Keys - Marek Kula
- Schlagzeug - Maciej Sobieski
- Inertia (2026) - 10/15 Punkten
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